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Alt 01.02.2019, 00:44   AW: [FR-ES-PT] 3 Wochen pro Land im Frühling 2018   #21 (Link direkt zu diesem Beitrag)   nach oben 
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Standard AW: [FR-ES-PT] 3 Wochen pro Land im Frühling 2018

hi

du hast einen guten bericht gemacht!!!!

und hast keinen bericht über deine sp/cp gemacht??

ich vermisse das!

gruß aus berlin
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grüße euch vom DCC Campingplatz Gatow in Berlin
Franz1956 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.02.2019, 06:54   AW: [FR-ES-PT] 3 Wochen pro Land im Frühling 2018   #22 (Link direkt zu diesem Beitrag)   nach oben 
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Standard AW: [FR-ES-PT] 3 Wochen pro Land im Frühling 2018

Hallo Franz,

Ich versuche diese Information einzustreuen. Grundsätzlich finden sich alle meine Übernachtungsplätze samt Adresse, Koordinanten, Bilder und etwas Kritik hier: Les nuits en voyage dies ist allerdings in französisch gehalten.
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servus, André
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Franz1956 (01.02.2019)
Alt 01.02.2019, 14:18   AW: [FR-ES-PT] 3 Wochen pro Land im Frühling 2018   #23 (Link direkt zu diesem Beitrag)   nach oben 
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Standard AW: [FR-ES-PT] 3 Wochen pro Land im Frühling 2018

21. April 2018, Tag24: Lagos & Portimão

Heute haben wir mehrere Pläne: Markt in Lagos, Die Küste am Cabo Ponta da Piedade erwandern und Portimão. Das Wetter zwingt uns die Reihenfolge zu verändern, denn es fängt bedeckt an.

Der Bauernmarkt von Lagos ist gross und man findet echt alles mögliche::


Viele Menschen am Mercado de Levante




Verkäufer am Mercado de Levante



Etwas weiter befindet sich die Fischhalle:


In der Fischhalle von Lagos



Guter Geschmack und kosten fast nichts:


Bastardmakrelen in Lagos



Der Himmel ist noch nicht freigefegt, also schauen wir zum Museu de Portimão. Es handelt sich (Ortsbezug) um eine Fischfabrik die hier vorgestellt wird. Wunder der modernen Sanierung: es fischelt in der Halle nicht.

Die Seilbahn zum Entladen der Schiffe:


Transportmittel vom Schiff in die Fischfabrik von Portimão



In der Waschhalle das selbe Prinzip:


In dieser Halle kam der Fisch an



Der erste Kochvorgang (es gibt einen zweiten in der Dose)


Ofen zum Garen der Sardinen



Händisch wird eingeschlichtet, das erfolgt in den verblieben Fabriken noch immer so:


Die Blechdosen werden von unten befüllt



Man stellte aber auch die ganzen Dosen und Verpackungen her:


Lithographie-Druckmaschine




Druckmaschine für Holz




Dosenverschliessmaschine



Und solch eine Firma stellte mehrere Marken her:


Anchovisdosen verschiedener Marken



Nach dem Museum ist der Himmel blau, wir kehren nach Lagos zurück begeben uns auf das Cabo Ponta da Piedade. Felsalgarve pur mit viel Erosion-

Die ersten Sommerfrischler sind da:


Abstieg zur Baía do Camilo



Diese Felsen schützen den Strand:


Felsen vor der Praia do Camilo



Die rote Erde wurde vom Regen vom Vortag wurde auf den Strand gespült:


Rote ausgewaschene Erde



Von oben sieht man die Wolken noch im Osten hängen:


Küste an der Ponta da Piedade



Es ist wirklich nicht ungefährlich:


Erodierte Küste am Kap Ponta da Piedade



Eine andere Bucht, ohne Strand:


Kessel des Pontão da Ponta da Piedade



Unten tobt das Meer:


Pontão da Ponta da Piedade



Bei jedem grossen Kap ein Leuchtturm


Farol da Ponta da Piedade



Der vordere Teil des Kaps:


Kessel und Felstore an der Ponta da Piedade



Lustige Fischer, sie brauchen alleine 40 Meter Leine um an das Wasser zu gelangen...


Fischer am Cabo Ponta da Piedade



Blick zurück vom letzten zu Fuss erreichbaren Punkt:


Farol da Ponta da Piedade



Abends kehren wir am Campingplatz zurück und waschen und trocknen mühsam und teuer den Rest der Wäsche. Wir unterhalten uns mit einigen Campernachbarn, viele sind für mehrere Wochen hier zum Radfahren. Ausschliesslich Pensionisten.
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Franz1956 (01.02.2019), Hanni7 (01.02.2019)
Alt 02.02.2019, 15:27   AW: [FR-ES-PT] 3 Wochen pro Land im Frühling 2018   #24 (Link direkt zu diesem Beitrag)   nach oben 
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22. April, Tag 25: Cabo São Vincente

Am Vortag war das Wetter gut, ganz logisch ist es heute bedeckt, es lebe der Atlantik

Wir halten in Burgau, einem kleinen Fischerdorf welches noch sehr verschlafen wirkt:


Haus in Burgau



Auch hier wird Ironie gross geschrieben:


Malerei in der Bushaltestelle von Burgau



Die iberische Halbinsel ist ein Eldorado für Dinosaurier-Spuren, man muss sie bloss finden. Die Suche zwingt uns zu einem weiteren Ausflog an die Küste bei Salema. Hier die Spuren, wir meinen jedenfalls dass es der richtige Felsen ist:


Dinosaurierspuren an der Praia de Salema



An der Felsküste kommt man wegen den rutschigen Algen nicht gut durch


Felsen westlich der Praia de Salema



Wenn am Atlantik ist, so ist Obelix auch nicht weit, hier steht jedenfalls der Hinkelstein in Idealform und -format:


Menir de Aspradantes



Ein bekannter Surfer-Strand (die kleinen dunklen Punkte im Wasser), aber leider grau in grau. Hinten sieht man allerdings schon den Leuchtturm vom Cabo de São Vicente:


Praia do Beliche



Am Kap steht der wichtige Leuchtturm. Er trägt eine der grössten Fresnel-Linse der Welt.


Phare du Cap Saint Vicent et la falaise du côté sud



Man beachte die Personen in der Laterne zum Grössenvergleich:


Lampenhaus des Farol do Cabo de São Vicente



Die Felsen sind nicht gesichert, Eltern warnen:


Gedenktafel an Sven Greeff



Vom Kap schauen wir nach Norden und suchen nach einem Standplatz für die Nacht:


Küste nördlich des Cabo de São Vicente



Wir fahren letztendlich nicht weit, vom Kap die erste links und bis in den Bereich vor der Praia do Ponta Ruiva.

Wir haben Glück, der Wind legt sich und die Sonne kommt abends unter den Wolken hervor.


Unser Trafic am Süd-westlichsten Punkt Portugals



Es handelt sich weder um den westlichsten noch den südlichsten Punkt, wir sind hier dennoch am weitesten von zu Hause entfernt (2012km Luftlinie)


Auf den Ozean schauen



Die Vegetation tut sich hier schwer und bleibt flach. Im Frühling blüht es dennoch überall:


Blühendes Sternauge



Etwas weiter nördlich tut sich der Eukalyptuswald gehörig schwer:


Eukalyptus am Kap São Vicente



[Fortsetzung folgt!]
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Garfield (02.02.2019)
Alt 04.02.2019, 14:11   AW: [FR-ES-PT] 3 Wochen pro Land im Frühling 2018   #25 (Link direkt zu diesem Beitrag)   nach oben 
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23. April, Tag 26: Bordeira et Arrifana

Wir sind nun an der Westküste und fangen an nach Norden zu fahren. Das wird über eine Woche dauern.

Wir halten zuerst am Stand von Bordeira:


Zugang zum Aussichtspunkt auf die Praia da Bordeira




Wellen am Strand von Bordeira



Mit dem Teleobjektiv kommen die Surfer näher:


Ein Surfer fährt los



Die Wellen sind nicht besonders gross, man muss sie bis zum Ende ausnutzen:


Ein Surfer am Ende seiner Welle




Ein Surfer vor dem flachen Meer



Manche tanzen:


Rückwärts auf einer kleinen Welle



Nördlich von Arrifana ist es wieder felsiger und hier packen wir unsere Wanderausrüstung aus. Zuerst denken wir gemütlich über das flache Plateau gehen zu können:


Küste nördlich der Ruínas da Fortaleza de Arrifana



Aber ohne Karte sehen wir nicht, dass die Ebene durch mehrere Täler eingeschnitten ist. So ergeben sich mehrere Abstiege bis zum Meer und anschliessend natürlich wieder hinauf.



Vertikale Gesteinsschichten



Das erste Tal:


Erster zu querender Graben



Wir gehen zum Stand vor, der feste Felsriegel verbirgt:


Schotterstrand nördlich der Halbinsel Arrifana



Nicht identifizierte Pflanzen, nein das ist kein Knoblauch:


Frucht oder Wurzel einer unbekannten Pflanze



Noch ein Graben, wir kommen trotz bedeckten Himmel ordentlich ins Schwitzen.


Gegenanstieg nach dem zweiten Graben nördlich von Arrifana



Wir kommen bis vor die Halbinsel mit dem Ribat da Arrifana, das Plateau ist hier mit viel Sand bedeckt. Wir sehen das öfters an der Westküste, können uns den Effekt allerdings nicht gut erklären.


Sand auf de Halbinsel mit dem Ribat da Arrifana



Jedenfalls ist hier Frühling:


Kleine Blüten und totes Holz



Für den Rückweg gehen wir weiter im Landesinneren, das erspart das Queren der vielen tiefen Gräben.


Diese Aufkleber findet man hier überall:


«Petróleo e gás no Algarve? Não obrigado!»



Am Abend erreichen wir den Parque Campismo do Serrao. Diese Platz ist voll mit Eukalyptus-Reigen bepflanzt. Viel Schatten aber weit von allem, auch vom Stand.


[Fortsetzung folgt]
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Alt 05.02.2019, 16:08   AW: [FR-ES-PT] 3 Wochen pro Land im Frühling 2018   #26 (Link direkt zu diesem Beitrag)   nach oben 
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24. April, Tag 27: Odeceixe, Cabo Sardão, Vila Nova de Milfontes

Wieder ein wolkenverhangener Tag. Nur kurz am Nachmittag kommen ein paar Sonnenstrahlen durch, glücklicherweise ist das am Cabo Sardão, einem der schönsten Orte an diesem Küstenabschnitt (für Surf-Verweigerer).


Wir beginnen mit dem bekannten Stand von Odeceixe in einer Mündung. Bei dem Wetter und ohne Wellen ist hier nichts los.


Mündung des Rio Seixe



Man baut hier auch an steilen Hängen:


Rua Principal



Wenigstens die Blumen glauben an das Vorhandensein der Sonne:


Praia de Odeceixe und Gazanien



Eine Wandmalerei!


Ein Esel am Quiosque Agapito



Aber Odeceixe ist auch ein Dorf im Hinterland. Hier ist noch weniger als nichts los, aber der Schein trügt, ganze Strassenabschnitte sind renoviert und un B&B verwandelt.


Strasse hinab zur Mühle von Odeceixe



Wir schauen weiter zum Cabo Sardão, wo wir ganze drei Stunden verbringen. Ursprünglich kamen wir nur wegen dem Leuchtturm her:


Farol do Cabo Sardão



Aber die Felsküste ist atemberaubend:


Cabo Sardão



Und erst wenn man genau hinschaut wird es echt irr:


Zwei Storchennester in den Felsen überm Meer




Ein Storch brütet über dem tosenden Meer



Diese sind klassischer:


Eine erwachsene Silbermöwe verjagt jüngere



Mir war nicht bekannt, dass sich Vögel mitten im Flug schütteln können:


Eine junge Silbermöwe schüttelt sich im Flug



Wir schauen weiter nach Norden. Zwischen den Felsabschnitten gibt riesige sandige Abschnitte mit Dünen dahinter. Ich bin mir nicht recht sicher, ob man darauf herumgehen darf...


Aussicht von der Düne von Almograve zum Meer



Kurz vor Sonnenutergang schauen wir noch zu einem Kuriosum bei Vila Nova de Milfontes:


Wrack «Klemens» im Jahr 2018



Sonst besteht die Stadt nur aus kilometerlangen Stränden in einem Mündungsbereich:


Praia da Franquia in der Mündung des Rio Mira



Abends finden wir einen guten Stellplatz hinter einer Festung:


Unser Trafic und der Sonnenuntergang am Meer



[Fortsetzung folgt!]
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Alt 06.02.2019, 09:28   AW: [FR-ES-PT] 3 Wochen pro Land im Frühling 2018   #27 (Link direkt zu diesem Beitrag)   nach oben 
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25. April, Tag 28: Praia da Ilha do Pessegueiro, Santiago do Cacém

Morgens erblicken wir unseren Standort in der Sonne!



Unser Trafic unter dem Forte Pessegueiro



Der Atlantik ist aufbrausend wie immer, hier gibt es wegen den Felsen aber keine Surfer. Ausserdem ist es zu früh am Tag. Weiter unten unser dicker Nachbar:


LKW-Camper am Atlantik



Im Norden gibt es nette Buchten, Strände und die Insel, welche dem Strand den Namen gibt:


Praia da Ilha do Pessegueiro



Man begegnet hier vielen Wanderern der Rota Vicentina zwischen Porto Covo (unweit von hier) und dem Cap São Vicente (200km).


Forte Pessegueiro



Nur mühsam können wir uns von dem schönen und ruhigen Platz losreissen. Da wir Leuchttürme mögen, machen wir uns auf die Suche des Farol do Cabo de Sines, aber der liegt mitten im Industrie- und Ölhafen, kein romantischer Ort jedenfalls.


Leuchtturm am Cabo de Sines



Wir begeben uns etwas ins Landesinnere nach Santiago do Cacém. Der Ort ist nett und es gibt einiges zu sehen. Am Feiertag ist es recht ruhig (25. April, Nelkenrevolution und Ende der letzen Diktatur in Westeuropa 1974, also nicht zu früh).

Die Stadt ist auf mehreren Hügeln gebaut:


Schlossberg von Santiago do Cacém




Moinho da Quintinha in Santiago do Cacém



Wir gehen zuerst auf den historischen Hügel mit der Kirche und der Burgruine. Die Stadthäuser sind meist älter als 200 Jahre:


Haus aus 1777 in Santiago do Cacém




Barocker Stadtpalast hinter einer hohen Mauer



Oben eine Kirche und eine Burgruine, die nun den Friedhof umfasst:


Igreja Matriz de Santiago do Cacém




Burgmauer in Santiago do Cacém



Im Norden befindet sich der Bahnhof von Santiago do Cacém mit schönen Azulejos, aber das Gebäude scheint ungenützt zu sein:


Azulejo «Caminhos de Ferro do Estado» mit Staatswappen




Farbiges Azulejo zeigt die Korkernte



Auf einem anderen Hügel liegen die Ruínas Romanas de Miróbriga. Die Anlage hat sogar am Feiertag offen, aber natürlich sind wir ganz alleine dort.


Römische Strasse hinab zu den Thermen von Miróbriga




Warmbereich der Thermen von Miróbriga




Mauer mit Verputz und Marmorvertafelung




Tempel in Miróbriga



Am Parkplatz sehen wir grosse Ziffern auf den geschälten Korkeichen. Die letzte Zahl des Jahres scheint zu reichen:


Geschälte Korkeiche



Etwas erschöpft von den vielen Besichtigungen (und mit der Sonne ist es auch warm), fahren wir nach Setúbal und peilen gleich den Campingplatz Picheleiros im Wald südlich von Azeitão an. Grundsätzlich klein, ruhig und nett, aber leider so alt, dass es nur eine Platz ganz unten für Camper gibt. Dort gibt es überhaupt keine Sonne und das ist im Frühjahr nicht so toll. Die Sanitäreinrichtungen sind ebenso rund 40 Jahre alt...

Wir sind wegen den Flussdelfinen in der Sado-Mündung hier.

[Fortsetzung folgt]
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servus, André
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Alt 07.02.2019, 13:37   AW: [FR-ES-PT] 3 Wochen pro Land im Frühling 2018   #28 (Link direkt zu diesem Beitrag)   nach oben 
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26. April, Tag 29: Delfine in der Sado-Mündung, Azeitão und das Cabo Espichel

Wir sind für die Delfine hier in Setúbal. Es handelt sich um ganz normale Delfine, die hier eine passende Umgebung gefunden haben, auch wenn die Industrie ganz nahe ist. Einige bleiben immer hier andere wechseln zeitweise ins Meer.

Der Mündungsbereich, hinten die Sandbank, die Troia genannt wird.


Fischer-Kai in Setúbal



Wir sind mit einem Katamaran unterwegs, und unglaublich für die Küste Portugals, es gibt nicht genug Wind und es muss der Motor laufen.


Katamaran von Vertigem Azul



Vom Meer sind einige Monumente besser sichtbar:


Farol do Outão



Morgens kommen die Fischer heim:


Fischerboot



Aber man sieht auch solche hier:


Fischer im Kanu



Die Sandbänke erinnern fast an die Karibik:


Fischerboot in der Sado-Mündung



Am südlichen Ufer der Mündung nehmen wir weitere Delfinen-Interessierte auf:


Der Katamaran von Vertigem Azul kommt nach Tróia Marina



In der Mündung gibt es eine Mischung aus moderner Industrie, Antike und Naturgebiet:


Plattform WF1 für ein schwimmende Windkraftanlage




Papierfabrik Portucel Soporcel




Tanker «Teseo» in der Werft Mitrena




Kapelle N.S. do Rosártio auf Tróia




Römische Ruinen Caetobriga am Ufer des Sado



Und dann kommen wir doch zu den Delfinen. Sie machen keine Sprünge oder Vorführungen, es handelt sich ja um Wildtiere, die sich nicht um uns kümmern.


Auf der Suche nach Delfinen



Sie kümmern sich auch nicht um die Industrieanlagen:


Delfine vor den Werften von Sétubal




Vier Delfine in der Sado-Mündung




Zerfranste Rückenflosse



Man sieht nicht oft den Kopf:


Kopf eines Delfins



Wir kehren nach Sétubal zurück und da der Tag noch nicht zu ende ist, schauen wir uns noch die Halbinsel an.


In Azeitão (wo man mehr Wein als Olivenöl macht) befindet dieser bekannte Winzer:


Weinkeller José Maria da Fonseca à Azeitão



Am Cabo Espichel befindet sich eine grosse Kirche mit riesigen ehemaligen Pilgerunterkünfte, die nun alle vermauert sind:


Cruzeiro, Casa dos Círios und Igreja de Nossa Senhora do Cabo




Casa dos Círios von N.S. do Cabo Espichel




Igreja de Nossa Senhora do Cabo



Die Felsküste ist hier sehr hoch. Hinten der Leuchtturm:


Cabo Espichel von Norden gesehen




Leuchtturm am Cabo Espichel



Die Kirchenanlage vom Leuchtturm gesehen:


Santuário de Nossa Senhora da Pedra Mua



Mit diesem Ausblick gönnen wir uns ein paar portugiesische Süssigkeiten:


Tartas portuguesas
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Alt 08.02.2019, 08:18   AW: [FR-ES-PT] 3 Wochen pro Land im Frühling 2018   #29 (Link direkt zu diesem Beitrag)   nach oben 
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27. April, Tag 30: Lissabon 1/3

Nach einer zweiten Nacht auf der Halbinsel Setúbal gehen wir die Hauptstadt des Landes an. Der Tejo muss dafür gequert werden und wir peilen den schnellste Verbindung an, das ist von Cacilhas nach Cais do Sodré. Es gibt Parkplätze in Cacilhas, aber hinfinden ist nicht einfach weil gar nichts angeschrieben ist. Die Einwohner fahren logischerweise alle öffentlich . Irgendwie schaffen wir es doch und die Parkgebühr ist wirklich gering. Wir lassen den Trafic hier und holen ihn am Abend wieder ab.

Genau neben dem Parkplatz ist die Fregatte Dom Fernando II ausgestellt. Es ist morgens, wir sind die einzigen Besucher, also nützen wie es aus. Es handel sich um das letzte bewaffnete Handelsschiff, welches zwischen Portugal und Goa verkehrte.


«Dom Fernando II e Glória»




Kompass am Deck der «Dom Fernando II e Glória»



Diese Winde drehen ist sicher keine einfache Aufgabe:


Winde am Deck der Winde «Dom Fernando II e Glória»



Weiter unten der Charme der Seefahrt zu Zeiten der generalisierten Handelskriege:


Kanonen unter Deck der «Dom Fernando II e Glória»



Nach der nicht geplanten Besichtigung nehmen wir ein neueres Schiff über den Tejo:


Farol de Cacilhas



Der Himmel ist bedeckt, aber es wird im Laufe des Tages besser:


Fähre Transtejo Cacilhas - Cais do Sodré




Viertel Alfama vom Fluss gesehen



Monumente, welche wir an den folgenden Tagen genauer anschauen werden:


Ponte 25 de Abril, Torre de Belém und Padrão dos Descobrimentos



Endlich drüben, sind wir direkt im Zentrum und wir gehen zu Fuss weiter.

Wir sind in der Hauptstadt, wo anscheinend steinern Ehre erwiesen werden muss...


Arco da Rua Augusta e Estátua de Dom José I



Im Land der Sardinen muss man natürlich zuschlagen:


Conserveira de Lisboa



Die bekannten Strassenbahnen fahren so ziemlich überall herum. Wenn man es im restlichen Europa wagen würde, Gleise wie die Portugiesen zu verlegen, würde der öffentliche Verkehr davon profitieren.

Die Garnituren stammen aus den 1930er-Jahren und wurden rund um 1990 überholt und technisch modernisiert. Es ist nur die sichtbare Hülle alt.


Linie 28 in einer Kurve



Die Kathedrale steht etwas eingeengt am Hang:


Sé de Lisboa




Vierung der Kathedrale von Lissabon



Da sie überall fahren, nutzen wir sie auch:


In der Strassenbahn von Lissabon



Der bekannte Aufzug (an dem Gustave Eiffel nicht beteiligt war!). Ganz wichtig: nicht stundenlang unten anstehen sondern hinauf gehen und hinunter fahren. Oben wartet niemand.


Aufzug Santa Justa



Diese Kirche wurde nach dem Erdbeben nie wieder aufgerichtet:


Fassade des Convento do Carmo




Gerippe des Convento do Carmo




Ruine Convento do Carmo



Im erhaltenen Chorraum befindet sich ein kleines Museum:


Sarkophag von Fernando I



In der Stadt sind viele Fassaden mit Kacheln geschmückt:


Casa do Ferreira das Tabuletas



Am Nachmittag essen wir hier:


Treppe hinab zum Café Lisboa



Unsere Regel: wenn man schon sparsam campt, dann kann man gut essen gehen:


Tártaro de polvo und Favinas de coentrada



Toll hier: erste Qualität, korrekte Preise, ganzen Tag warme Küche. Wir kommen zwei Tage später noch einmal vorbei.


Pastel Lisboa
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Gut satt, können wir an den netten aber leider überfüllten anderen Adressen vorbeigehen:


Café a Brasileira



Am Elevador Santa Justa gibt es eine Aussichtsterrasse (kostenpflichtig), bevor wir hinunterfahren schauen wir hinauf:


Panorama nach Westen




Stadtviertel Castelo und Sé




Platz Dom Pedro IV




Zinnen der Kathedrale



Abstieg von der Terrasse


Wendeltreppe der Terrasse von Santa Justa



Einer der beiden Aufzüge ist ausser Betrieb:


Hydraulik-Teil des Elevador Santa Justa



Der Aufzug ist älter als die Strassenbahn, aber auch hier ist alt und neu beisammen (berührungsloser Fahrscheinautomat in gelb hinten, der Aufzug ist im Verkehrsverbund der Stadt).


Kabine des Elevador Santa Justa



Unten eines der ersten Kinos der Stadt:


Jugendstil-Fassade mit bunten Azulejos am Animatógrafo do Rossio



Die erste Adresse für portugiesische Mehlspeisen:


«Confeitaria Nacional»



Eine fast neue Strassenbahngarnitur:


Tramway von Lissabon



Diesmal fahren wir bis zum Miradouro de Santa Luzia:


Fado-Spieler am Miradouro de Santa Luzia



Einige Azulejos:


Martim Montez nimmt 1147 die Burg São Jorge ein



Die Aussicht:


Panorama vom Miradouro de Santa Luzia



Hier schneiden wir den Kuchen der Confeitaria Nacional an. In Sachen Kalorien deckt er locker zwei Wochen ab, wir schaffen ihn in fünf Tagen...


Mandelkuchen



In den Gassen der Altstadt:


Azulejos auf einem Haus



In Sachen Hügeln ist Lissabon schlimmer als Rom:


Beco dos Surradores



Eine Institution in Mittelportugal: Kirschlikör-Ausschank auf der Gasse:


«Ginjinha Sem Rival»



Weil steil, gibt es hier auch noch Standseilbahnen:


Elevador do Lavra




Standseilbahn Glória



Der Abend naht:


Sonne hinter dem Elevador de Santa Justa




Praça do Comércio



Wir kehren nach Cacilhas zurück:


Blick zurück auf Cais do Sodré und Lissabon



Wir nehmen unseren Trafic wieder in Empfang und fahren nach Westen, Campingplätze liegen an der Costa de Caparica. Wir versuchen uns am nördlichsten, aber obwohl er offen ist, wimmelt uns der Wächter um 17h ab! Wir nehmen letztendlich den Camping Orbitur Costa de Caparica. Das ist zu Fuss zu weit vom Fähranleger in Trafaria, aber parken ist dort kein Problem.


Unser Trafic am Camping Orbitur Costa de Caparica



[Fortsetzung folgt]
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Alt 21.02.2019, 14:22   AW: [FR-ES-PT] 3 Wochen pro Land im Frühling 2018   #31 (Link direkt zu diesem Beitrag)   nach oben 
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28. April, Tag 31: Lissabon 2/3

Die Fährstrecke Trafaria - Porto Brandão ist wesentlich länger als von Cacilhas nach Cais do Sodré, man fährt in einem rundum geschlossenen und klimatisierten Katamaran. Aber von der Costa de Caparica kommend ist es die einzige sinnvolle Variante.

Der Angestellte am Campingplatz hatte uns den Sommerfahrplan erklärt, es galt aber noch der Winterfahrplan. Somit sind wir eine Stunde zu früh am Fähranleger. Wir schauen uns den kleinen Hafen von Trafaria neben dem riesigen aber aufgelassenen Getreideterminal an.


Getreideterminal Trafaria




Kran mit Transportschlauch am Getreideterminal Trafaria



Beim Queren sehen wir zwei Monumente des heutigen Tages:


Padrão dos Descobrimentos Ostseite und Turm von Belém



Wir kommen an:


Turm am Fähranleger Belém



Der zweifelhafte künstlerische Stil des Padrão dos Descobrimentos:


Heinrich der Seefahrer, Alphons V und Vasco da Gama am Padrão dos Descobrimentos




Bekannte Seeleute am Monumento aos Descobrimentos



Ein Teil der Schlage vor dem Turm von Belém, wir schauen das Gebäude nur von aussen an:


Torre de Belém




Manuelinischer Balkon am Torre de Belém




Torre de Belém vom Fussgängersteg über die Avenida Brasília gesehen



Kurz darauf sehen wir die Menschenschlagevor dem Hieronymitenkloster. Man sagt uns, dass unter 2 Stunden warten gar nichts geht. Etwas verzweifelt schauen wir uns zuerst die frei zugängliche Südfassade und die Kirche an.


Durchgang zwischen Kloster und Kirche




Südportal der Kirche des Mosteiro dos Jerónimos




Details des Südportals




Gewölbe der Klosterkirche




Vertikaler Blick nach oben auf das Gewölbe der Klosterkirche




Kenotaph von Vasco da Gama



Wir sind dabei den Besuch des berühmten Kreuzgangs aufzugeben als wir sehen, dass Menschen zum vorderen Ende der Schlage gehen und dort bei einem speziellen Durchgang reinkommen. Wir fragen dorthin eilende Leute und erfahren einen nicht unbedeutenden Trick: Das Kloster und das archäologische Museum (Eingang links in der selben Klosterfassade) werden gemeinsam verwaltet und man kann dort Karten nur für das Kloster kaufen. Hier steht natürlich niemand an. Wir lösen Tickets und gehen gemütlich an der langen Schlange vorbei in den Kreuzgang!

Bei dem Eingang gibt es also 3 Durchgänge, von links nach rechts: 1: lange normale Schlange zum Ticket lösen, 2: Durchgang für Ticketinhaber, 3: Eingang zu Kirche alleine.

Hier der Eingang zum Archäologie-Museum:


Museu Nacional de Arqueologia im Mosteiro dos Jerónimos



Nun sind wir also nach 10 Minuten drinnen (grossteils Fussweg zur anderen Kassa).


Manuelinischer Stil des Mosteiro dos Jerónimos




Breite Bögen im unteren Kreuzgang im Mosteiro dos Jerónimos




Untere Ebene des Kreuzgangs des Mosteiro dos Jerónimos




Detail der Bogendekoration im Mosteiro dos Jerónimos




Fonte de leão do Mosteiro dos Jerónimos




Speisesaal im Mosteiro dos Jerónimos



Von der Oberen Etage kommt man in die Galerie der Kirche:


Kirchenschiff des Mosteiro dos Jerónimos



Diese Besuche erschöpfen, wir stärken uns ganz portugiesisch:


Eintopf im Restaurant «A Tasca das Manas»



Wir gehen ins Zentrum vor, dort geht ein brutales Gewitter über uns nieder, samt Temperatursturz. Keine weiteren Bilder somit für diesen Tag, nur folgendes nach dem Gewitter, wo man sieht, dass der Himmel bedrohlich bliebt:


Trafaria mit dicker Wolkenbank
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Alt 21.02.2019, 14:51   AW: [FR-ES-PT] 3 Wochen pro Land im Frühling 2018   #32 (Link direkt zu diesem Beitrag)   nach oben 
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29. April, Tag 32: Lissabon 3/3, Museen

Da uns Industriegeschichte interessiert, konnten wir die Central Tejo nicht auslassen. Das Kohlekraftwerk der 1940er-Jahre produzierte bis in die 1970er-Jahre einen Grossteils des Stroms für Zentralportugal. Man verheizte hier britische Kohle, aber in Kriegszeiten und bei Devisenmangel auch Olivenkerne.



Central Tejo




Gleise und Kohlewagen am Kai der Central Tejo



Einer der Heizkessel


Heizkessel von Babock & Wilcox Ltd.




In der Heizkammer



500 Arbeiter werkten im 3-Schicht-Dienst unter starker Hitzeeinwirkung im ungesunden Staub:


Abführen der Kohleaschen unter den Heizkesseln



Englische Kessel, deutsche Instrumente


Manometer geben Auskunft über den Wasserdampf im Heizystem




Ein Generator in der Central Tejo



Grobe Schalter:


Kupfer-Starkstromschalter



Recht bedenklich, das Kohlekraftwerk besass eines der ersten Elektroautos:


Enfield 8000 von 1975



Das Museu do Oriente ist nicht besonders gross, aber die ausgesteööten Stücke sind aussergewöhnlich wertvoll. Das Museum liegt versteckt im Zollgebiet


Habe ich noch immer nicht gelesen, der andere Marco Polo:


Buch «Peregrinação» von Fernão Mendes Pinto von 1762




Kästchen aus Elfenbein




Kleine Dosen als Ersatz für Taschen an Gewändern



Mit der Strassenbahn fahren wir in die Stadt essen und schauen noch zum Schrägauftzug Bica:


Im Elevador da Bica



Wir warten 10 Minuten, aber der Fahrer schläft (!). Also gehen wir zu Fuss hinunter, natürlich setzt sich die Garnitur 20 Sekunden später in Gang. Aber von aussen sieht man besser:


Elevador da Bica in der Rua da Bica de Duarte Belo




Graffiti am Elevador da Bica



Es wäre noch Zeit, aber nach drei Tagen sind wir einfach müde und fahren zurück zum Campingplatz.


Ponte 25 de Abril



An der Costa de Caparica wird der Himmel wieder bedeckt:


Praia de São João



[Fortsetzung folgt]
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Alt 01.03.2019, 15:10   AW: [FR-ES-PT] 3 Wochen pro Land im Frühling 2018   #33 (Link direkt zu diesem Beitrag)   nach oben 
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30. April, Tag 33: Óbidos und Peniche

Am Morgen queren wir ein letztes Mal den Tejo, diesmal auf der berühmten Brücke (Maut).


Am Ponte 25 de Abril




Aussicht auf Lissabon vom Ponte 25 de Abril




Bögen des Aqueduto das Águas Livres



Óbidos ist in allen asiatischen Reiseführern vermerkt. Aber sie beschränken sich auf die zentrale Gasse, während die Nebengassen viel netter sind. Man kann einen Grossteil der Stadtmauer begehen (kein Geländer, das reduziert etwas den Andrang).


Azulejos der Porta da Vila




Buchhandlung in der ehemaligen Igreja de São Tiago




Burg von Óbidos



Aussicht von der Stadtmauer:


Wachturm im Süden von Óbidos




Gepflasterte Strasse und Stadtmauer von Óbidos




Panorama von Óbidos



Wir hatten die noblen Küstenorte von Lissabon ausgelassen, wir schauen uns stattdessen Peniche am.

Wir sind wegen dem Leuchtturm hier, aber die Felsen sind auch sehenswert:


Erosion an der Küste und Leuchtturm am Cabo Carvoeiro




Langzeitbelichtung der Wellen am Cabo Carvoeiro



Für schwindelfreie gibt es Leitern über welche man eine Ebene weiter zum Wasser kommt (die Einrichtungen sind vor allem für Fischer gedacht).


Leiter unter dem Cabo Carvoeiro




Abstieg unter das Cap Carvoeiro




Tobendes Meer unter dem Cap Carvoeiro



Manche dieser Zustiege sind recht eindeutig vermerkt:


Wegweiser zur Angelstelle Varanda De Pilatos



Bei diesem kommt man in ein Versenkung mit natürlichem Geländer:


Abstieg in die Varanda De Pilatos




Inseln der Berlengas



Im Norden der Halbinsel ist das Kap Baleal nur bei Ebbe erreichbar:


Praia do Baleal



An den Stränden herrscht immer das gleiche Programm:


Surfer



Der Tag neigt sich dem Ende zu und wir suchen einen Stellplatz. Im Süden des Lago de Óbidos ist ein naturbelassener Abschnitt. Vor Ort stehen bereits grosse ausgebaute LWKs mit grossen Hunden. Die Besitzer sind originell, aber ruhig und höflich. Wir fahren nahe ans Wasser und verbringen eine ruhige Nacht in Casalinho:


Unser Trafic am Lago de Óbidos
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Geändert von a666 (01.03.2019 um 15:33 Uhr)
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Alt 01.03.2019, 15:32   AW: [FR-ES-PT] 3 Wochen pro Land im Frühling 2018   #34 (Link direkt zu diesem Beitrag)   nach oben 
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1. Mai, Tag 34: Caldas da Rainha und São Martinho do Porto

Wir haben gelesen, das es in Caldas da Rainha Jugendstil-Häuser gibt. Im Gegensatz zu Aveiro (kommt später dran) ist Caldas überhaupt nicht touristisch. Mit dem Markt und den Café-Terrassen ist der Ort wirklich nett.


Hier befinden sich auch kuriose Ruinen einer Kuranstalt:


Pavilhões do Parque do Hospital Termal



In der Parkanlage rundherum tummeln sich viele Vögel:


Schwarzer Schwan




Weiblicher Pfau



Die Architekturstile sind manchmal schwierig zuordenbar:


Maurische Details an einer Jugenstilfassade



Hier ist der Jugendstil eindeutiger:


Jugendstil am Largo Dr. José Barbosa



Der Marktplatz


Markt in Caldas da Rainha



Weiter Arte Nova:


Jugendstil-Haus



Der Bahnhof ist mit Azulejos geschmückt:


Azulejo «Lagôa de Óbidos»



Auch alte Bahnhofsuhren werden geschmückt


Bahnhofsuhr von Paul Garnier am Bahnhof von Caldas da Rainha



Die Bucht von São Martinho do Porto bildet einen perfektes grosses Kreissegment, das sieht man vor allem von Oben (Luftbild), aber auch von Aussichtspunkten wie der Capela de Santana im Süden:


Bucht von São Martinho do Porto



Die schmale Öffnung zum Meer:


Ruínas da Capela de Santana und das Nordkap von São Martinho do Porto



Im Süden:


Abstieg über die Düne von Salir do Porto



Unten, etwa in der Mitte der Bucht:


Bucht von São Martinho do Porto und Öffnung zum Atlantik



Der Parque de Campismo Baía Azul ist besonders unschön und laut, wir fahren also zum Camping Colina do Sol im Norden von São Martinho do Porto hoch. Die Einrichtung ist standard, aber lieblos.


Unser Trafic am Camping Colina do Sol



[Fortsetzung folgt]
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Alt 01.03.2019, 15:48   AW: [FR-ES-PT] 3 Wochen pro Land im Frühling 2018   #35 (Link direkt zu diesem Beitrag)   nach oben 
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2. Mai, Tag 35: Nazaré, Serra de Aire und Convento do Cristo in Tomar

Ein Tag mit viel Programm, wir beginnen mit Nazaré, bekannt für riesige rollende Wellen. Der Eindruck wird durch die hohe Position des Kaps verstärkt. Aber bei unserem Besuch ist das Meer fast spiegelglatt und der Himmel grau bedeckt.


Forte de São Miguel Arcanjo mit dem Leuchtturm von Nazaré



Dir berühmte Surferstrand, meschenleer:


Praia do Norte



Der kleine Leuchtturm:


Farol da Nazaré



Vor der Festung führt eine Treppe zum Meer hinab. Hier beobachten wir die gefährliche "Ernte" der Entenmuscheln.


Treppe unter dem Forte de São Miguel Arcanjo



Die Taucherbekleidung ist meist zwerschlissen


Ein Entenmuscheln-Sammler kommt aus dem Meer




Ein Fischer schabt die Felsen ab



Manche suchen noch tiefer als die Ebbe:


Ein Taucher auf der Suche nach Entenmuscheln



Die "privilegierten" bleiben an Land


Sortierung von «percebes»



Unsere Suche nach Dinosaurierspuren an der Küste war nicht besonders erfolgreich, also fahren wir nach Ourem, hier wurden grosse Spuren in einem (deswegen) aufgelassenen Steinbruch gefunden (Monumento Natural das Pegadas dos Dinossáurios da Serra de Aire)


Am Anfang sieht man natürlich nichts:


Steinbruch von Galinha



Die Spuren müssen hier sein


Pfad rund um die Spuren im Monumento Natural das Pegadas de Dinossáurios de Ourém



Unten ist die Sache klarer:


Dinosaurier-Spuren der Serra de Aire




Grössenvergleich mit einem Objektivdeckel (77mm)
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Alt 01.03.2019, 16:03   AW: [FR-ES-PT] 3 Wochen pro Land im Frühling 2018   #36 (Link direkt zu diesem Beitrag)   nach oben 
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Wir kommen erst spät nach Tomar, besichtigen aber trotzdem das eindrucksvolle Kloster. Wir haben 1,5 Stunden Zeit und es geht sich kaum aus alles zu bewundern.


Im Turm befindet sich der bekannte romanische Zentralbau:


Im Garten des Convento de Cristo



Zuvor quert man jedoch mehrere Klostergärten


Bögen im Friedhofs-Kreuzgang




Claustro das Lavagens




Azulejos in der Capela dos Portocarreiros



In der Rotunde:


Oktogonale Kirche im Convento de Cristo




Blick ins Zentrum der Rotunde




Manuelinischer Dekor



Noch ein Kreuzgang, im Renaissance-Stil diesmal:


Claustro de D. João III




Treppe im Claustro de D. João III



Von dort kommt man zum Herzstück der Manuelinik


Manuelinisches Fenster von Tomar




Detail des manuelinischen Fensters




Ein manuelinischer Gürtel



Den besten Ausblick hat man aus einer Zelle des Schlaftrakts:


Gang im Schlaftrakt



Une es gibt noch weitere Kreuzgänge:


Kreuzgang der Raben



Als wir in den Aussebreich kommen, werden wir zum Eingang zurückgerufen, weil Sperrstunde ist.


Aqueduto do Convento de Cristo



Wir fahren noch ein Stück und kommen zu diesem netten kleinen Campingplatz am Bauernhof:


Unser Trafic am Camping Redondo
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Alt 01.03.2019, 16:32   AW: [FR-ES-PT] 3 Wochen pro Land im Frühling 2018   #37 (Link direkt zu diesem Beitrag)   nach oben 
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3. Mai, Tag 36: Coimbra und Moinhos de Gavinhos


Ich war nicht allzu überzeugt in eine weitere Grossstadt zu fahren, aber letztendlich war es ein netter Besuch. Die Touristen tummeln sich nur um die Biblioteca Joanina, aber überall sonst vermischen sie sich mit den vielen Studenten.

Wir parken kostenpflichtig am Fusse des Stadthügels. Unten stolpern wir über eine ausgestellt historische Strassenbahn. In Coimbra wurden 1980 alle Strassenbahnlinien eingestellt...


Tramway von Coimbra




Haltesignal über Riemen in der Garnitur von 1928



Das Stadtzentrum besteht vorrangig aus Universitätsgebäuden. Nicht alle haben eine architektonischen Wert, aber gegenüber diesen befindet sich die Kassa für die zu besichtigen Abschnitte der alten Uni.


Faculdade de Letras da Universidade de Coimbra



In der alten Universität befindet sich ein riesiger Hof mit Aussicht:


Zwei Studentinnen auf der «Via Latina»



Der Turm ist kein Kirchturm


Biblioteca Joanina, Capela de São Miguel e la Torre da Universidade



Drinnen:


Sala dos Capelos




Fresken an der Decke der Sala do Exame Privado




Bemalte Decke der Capela de São Miguel




Orgel der Capela de São Miguel



Die Bibliothek ist nur in fix vorgegeben Zeitabschnitten zu besichtigen. Es herrscht absolutes Photoverbot und eine stenge Dame hat alle mit Kamera oder Handy im Blick. Deswegen halt nur unscharf:


In der Bibliothek Joanina



Rückblick zur Uni von Norden:


Uni von Coimbra



Wir sind nun auf der Suche nach den römischen Spuren der Stadt, sie befinden sich unter dem Museum Machado de Castro:


Bögen vor dem Museum Machado de Castro




Im Kryptoportikus von Coimbra



Ein weiteres Schmuckstück ist die Kathedrale aus dem 12. Jahrhundert, hier sind wir ganz alleine!


Sé Velha de Coimbra




Blick vertikal nach oben in die Vierung der Velha de Coimbra



Hier liegt eine Prinzessin des Kaiserreichs Nikäa begraben. Ich bin zwar geschichtlich interessiert, aber hier musste ich nachschlagen:Wikipedia.


Byzantinisches Grab von Vataça Lascaris




Vögel auf einem Kapitell im Kreuzgang der Sé Velha de Coimbra



Die Stadt ist rund um ihrem Hügel gedrängt:


Beco da Imprensa



Ein Schüler von Gustave Eiffel werkte hier:


Edifício Chiado



Renaissance-Überreste:


Claustro da Manga



Wir gehen zu unserem Bus zurück...


Coimbra vom Ufer des Rio Mondego gesehen



Für die Nacht hatte ich mir einen Standort bei den Moinhos de Gavinhos herausgesucht. Auf dem 391m hohen Bergrücken stehen 14 grossteils renovierte Windmühlen. Der Standort ist auch traumhaft für Sonnenauf- und -untergänge. Obwohl das Meer 30km weg ist, hat man bis dorthin freie Sicht. Am unteren Parkplatz gibt es zwei Wasserstellen. Bei Windmühlen ist es oft windig (...) aber wir hatten glück und es beutelte uns nicht aus dem Schlaf.


Moinhos de Gavinhos am späten Nachmittag




Un moulin fraîchement rénové des Moinhos de Gavinhos




Moinhos de Gavinhos bei Sonnenuntergang



Morgens, mit dem Trafic:


Unser Trafic bei den Moinhos de Gavinhos



[Fortsetzung folgt]
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Alt 08.03.2019, 16:20   AW: [FR-ES-PT] 3 Wochen pro Land im Frühling 2018   #38 (Link direkt zu diesem Beitrag)   nach oben 
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4. Mai, Tag 37: Vista Alegre, Praia da Costa Nova, Praia da Barra

Wir besuchen die Keramikfabrik. Das Museum ist modern, man sieht die Öfen und historische Produkte seit 1824. Leider gibt es keine Hintergrundinformation zu Ausgangsmaterial, Techniken etc. Die weisse Kapelle war leider ohne Angabe von Gründen geschlossen.

Das Wetter ist traumhaft...


Garten vor der Fabrik Vista Alegre




Keramikofen Nr. 9 von Paul A. F. Schulze




Firmenschild Paul A. F. Schulze aus Dresden



Keramik ist zu gebrechlich um direkt erhitzt zu werden, man tut sie in kleine Töpfchen:


Blick in den Keramikofen Nr. 10 in Vista Alegre



Produktausstellung:


Teekanne mit Monogramm




«Peixeira do Porto» mit Fischplatte am Kopf



Wir nächtigen im Parque de Campismo da Vagueira Orbitur. Gute Einrichtungen und Service, aber kein Charme. In praller Sonne zugewiesene Plätze wobei auch schattige verfügbar gewesen wären. Keine Photos weil echt nichts besonderes.

In der Gegend befindet sich auch das Dorf Costa Nova mit vielen vertikal gestreifen Häusern:


Gestreiftes Haus in Costa Nova



Aber es gibt auch Ausnahmen


Eklektisches Haus und zwei gestreifte Häuser in Costa Nova



Der Strand ist klassisch, also recht fad:


Praia da Costa Nova



Die Fischhalle ist gut bestückt, unser Abendtisch somit ebenso:


Mercado do Peixe da Costa Nova



Am Abend fahren wir zur Praia da Barra, hier steht der Leuchtturm von Aveiro:


Farol de Aveiro e Praia da Barra




Bunte Azulejos am Leuchtfeuer am Eingang zum Rio Vouga




Leuchtfeuer an den Molen am Kanal nach Aveiro



Die Sonne strahlt durch die Wellen:


Welle bricht am Stand



Und ein paar Surfer versuchen sich daran:


Ein Surfer versucht sich aufzurichten



[Fortsetzung folgt]
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Alt 21.03.2019, 14:46   AW: [FR-ES-PT] 3 Wochen pro Land im Frühling 2018   #39 (Link direkt zu diesem Beitrag)   nach oben 
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5. Mai, Tag 38: Praia da Gafanha da Boa Hora, Praia da Mira, Aveiro

Nach einem zweiten Ausflug in den Ort Costa Nova, fahren wir zu einem fast verlassenen Strand: Praia da Gafanha da Boa Hora:


Dünen hinter der Praia da Gafanha da Boa Hora



Wir beobachten die wenigen, die diesen Strand nützen:


Ein Sanderling am Stand



andere suchen wohl Köder zum Fischen:


Suche am Stand bei Ebbe



Wir fahren weiter zu einem wesentlich umtriebigeren Strand und versuchen zu verstehen wie die Xávega-Fischerei funktioniert.

Eigentlich sind wir hier, weil wir diese Kirche suchten:


Capela de Nossa Senhora da Conceição



Doch nun so ein Fischerboot. Es wird vom Strand ins Meer geschoben, an land bleibt ein Ende eines langen Taus, in der Mitte ist ein Netz, das hinaus gebracht wird. Das Boot kommt mit dem anderen Ende wieder an Land und anschliessend wird an beiden Enden gezogen um die Sardinen anzulanden.


Das Fischerboot «S. José» kommt zurück



Es gibt keinen Hafen, die Boote werden durch Traktoren geschleppt/geschoben:


Ein Traktor schiebt das Boot «Lago do Mar» ins Meer



Es gibt 4 Boote und rund 12 rostige Traktoren welche den Strand umwühlen.


Treiben auf der Praia de Mira



Um die Seile schnell abwickeln zu können, müssen sie zuvor gut gelegt werden:


Ein Fischer legt Taue in zylindrischer Form



Damit werden die Taue einholt:


Gummiwalzen zum ziehen der Taue



Wenn die Netze im Wasser sind, sind Taue quer über den Stand gespannt:


Ein Fischer verknotet Taue



Wir konnten das einholen des Netz nicht abwarten, aber hier gibt es eine Doku dazu: https://www.youtube.com/watch?v=mFEuJClhPjg


[Fortsetzung folgt!]
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Alt 31.03.2019, 11:02   AW: [FR-ES-PT] 3 Wochen pro Land im Frühling 2018   #40 (Link direkt zu diesem Beitrag)   nach oben 
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Standard AW: [FR-ES-PT] 3 Wochen pro Land im Frühling 2018

Weiter am 5. Mai 2018:

Nun Aveiro, eine weitere Jugendstil-Stadt. Der Ort ist stark touristisch, zudem gibt es Kanäle rund um die Stadt, durch die Touristen geschippert werden. Dies ist irgendwie nicht mein Tag, die vielen Leute gingen mir etwas auf die Nerven.


Touristenkahn am Kanal von Aveiro




Jugendstilhäuser am Kanal von Aveiro



Hier ist das Jugendstilmuseum untergebracht, aber es wird vor allem das Haus gezeigt, es gibt innen kaum Einrichtung.


Eingangshalle der Casa do Major Pessoa



Doch auch im Jugendstil mangelt es nicht an Azulejos:


Azulejo-Bild



Der alte Bahnhof verfällt:


Balkon des alten Bahnhofs von Aveiro



6. Mai, Tag 39: am Weg nach Porto

Auf unserem Weg liegt eine Kirche mit bunten Azulejos:


Fassade der Igreja de Válega




Schiff der Kirche von Válega



Die drei anderen Aussenseiten sind dezenter:


Südseite der Igreja Paroquial de Válega



Ankunft in Porto

Da wir von Süden anreisen, peilen wir gleich die berühmten Kellereien an. Wir fahren mit unseren Trafic vor und parken im kostenpflichtigen Parkhaus am Douro-Kai. Ein grösseres Fahrzeug passt sicher nicht hinein und in den Gassen gibt es selten Parkmöglichkeiten.

Die Führungen erfolgen zu fixen Zeiten, wir nützen die Pause um auf den Kais zu flanieren. Das Wetter zeigt sich von seiner besten Seite:


Porto über den Douro gesehen



Die Kähne, welche den Wein aus den Anbaugebieten brachten dienen nur mehr für Werbezwecke:


Zwei Rabelos am Douro



Man baut unschöne grössere nach:


Charmefreies Touristenschiff am Douro



Aber es geht auch dicker:


Zwei Douro-Kreuzfahrtschiffe



Diese Bilder um zu zeigen, dass Porto sehr touristisch ist. Die Stadt ist kleiner als Lissabon, daher fällt es auch mehr auf.


Vom Kai sieht man gut auf die berühmte Brücke:


Eine U-Bahn am Ponte Dom-Luís



Oben dürfen nur Fussgänger gehen und die Metro fahren:


Metro am Ponte Dom-Luís



Manche wissen nicht wie man einsteigt:


Zwei Junge aussen an der fahrenden Metro von Porto



Die Aussicht von der Brücke (und der Plattform im Süden) ist grandios:


Cais da Ribeira e Centro Histórico




Häuser am Muro dos Bacalhoeiros




Dächer der Kellereinen



Brücken flussaufwärts


Ponte do Infante, Ponte Dona Maria Pia e Ponte São João



Die vielen Pflasterungen werden händisch gelegt:


Pflaster setzen




Das untere Niveau der Brücke ist weniger romantisch:


Zu schmaler Gehsteig am Ponte Dom-Luís



Wir wählen die Cava Ferreira, die Führung ist gut aber hastig ausgeführt, aber wir hören, dass es in anderen Kellereien nicht anders zugeht. Man sollte nicht vor Ort Portwein kaufen, in den kleinen Läden rund um die Keller ist der Wein viel billiger und die Auswahl ist grösser.




9000-Liter-Fässer mit Porto Vintage




Fässer bei Ferreira



Am Ende gibt es eine Verkostung (Preis je nach Anzahl der Kostproben). Wir lernen hier, dass es es viele verschiedene Sorten Portwein gibt, die man in Nordeuropa kaum zu kaufen bekommt.


Zwei Ferreira-Flaschen




Zwei Gläser mit unterschiedlichem Port



[Fortsetzung folgt]
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