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Registriert seit: 04.09.2011 Ort: Köln Alter: 47
Beiträge: 309
(Zug)fahrzeug: Opel Astra 1,6 Caravan (uralt) Wohnwagen: Adria Optima 380 TQ |
Die meisten größeren Vereine haben ernste Probleme Leute für die verschiedenen (gesetzlich vorgeschriebenen) Ämter zu finden. Die jüngeren Leute stehen voll im Berufsleben und können/wollen sich so einen "Nebenjob" nicht ans Bein binden. Ich sehe das immer in den Mitgliederversammlungen einer großen Museumseisenbahn. Die Leute die sich mehr oder weniger freiwillig in solche Ämter wählen lassen sind eigentlich immer über 65 Jahre alt. Die sind Rentner, haben Zeit und sind froh wenn sie gebraucht werden. Das eigentliche Problem liegt aber tiefer. Der Vorstand kann nur das machen was die Mitgliederversammlung ihm vorgibt. Eine Frage an die Leute die Mitglied im DCC sind, aber auch unzufrieden mit dem Auftritt des Vereins sind : Wer von euch geht denn hin wenn es wichtig ist ? Wer geht zur Mitgliederversammlung, macht mit bei den Vorstandswahlen und bringt Beiträge zur Tagesordnung ein ? Genau DA ist das Problem. Wenn die Mitglieder zu träge sind etwas zu verändern wird der Vorstand ewig weiter machen wie bisher. Denn jede Veränderung muss man selber (!) in Gang bringen. Nur dann kann und wird sich etwas ändern. Und nur dann hat der DCC eine Chance mehr zu sein als eine Rabatt-Möglichkeit. Das gleiche gilt für die Mitgliederzeitschrift. Klar kann man sich hinsetzen und schmollen weil einem die Zeitschrift nicht zusagt. Ich finde allerdings man macht es sich so zu einfach. Bei der Museumsbahn muss die Redaktion der Mitgliederzeitschrift immer heftig strampeln um das Heft voll zu bekommen. Dabei kommen dann auch Artikel raus denen man das "Füllmaterial" deutlich ansieht. Beim DCC könnte es ähnlich sein. Setzt euch doch mal hin und schreibt selber Beiträge zu der Zeitschrift. Zur Redaktion schicken und sehen was passiert. Ich denke das gute Beiträge gern gesehen werden. VG, Holger (der selber in mehreren Vereinen aktiv tätig ist)
__________________ Ich kenne zwar nicht die Lösung aber ich bewundere das Problem ! Der frühe Vogel kann mich mal ! | ||||||||||||||
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| Gast
Beiträge: n/a
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@WoWaMecki: Dein Posting liest sich gut, so hätten wir es alle wohl gerne. Aber die Realität ist doch eine völlig andere (auch ich war schon in Vereinen): Die alten Vorstände verteidigen oftmals mit allen Tricks und Intrigen ihre Posten und kleben daran solange das Alter und die Gesundheit, irgentwie noch mitspielen. Kommen "Junge" in den Verein die "Neues" einführen wollen wird getrickst das sich die Balken biegen. Da müssen zur Not auch alle alten Kumpels bei der Wahl rangeholt werden um bloß keinen "Spion" von den Neuen im Vorstand zu haben. ![]() Nur Miesmacherei glaubts du? Ich verbürge mich dafür, solche und ähnliche Verhaltensmuster habe ich schon mehrmals erlebt. Menschlich mag es nachvollziehbar sein, vergleiche doch mal mit dem Duisburger OB Sauerland. Auch der klebt entgegen öffentlicher Proteste und jetzt sogar gegen eine Bürgerabwahl völlig uneinsichtig und glaubt alle wollen ihm nur Böses, nur er hat immer alles richtig gemacht. Schuld haben immer nur die Anderen wenns mal nicht läuft. Seine alten Recken stützen ihm vorbehaltlos den Rücken, denn ihre Posten hängen ja auch dran. Ähnlich ist es in vielen Vereinen.Ob es bei den Vorstandwahlen des DCC auch so ähnlich läuft kann ich wahrlich nicht beurteilen da ich kein Mitglied dort bin. Aber: Schaut man sich die Postenhalter auf der Homepagean und liest man, dass ein Vorsitzenden im Alter von über 70 noch mit großer Mehrheit eine weitere Wahlperiode gewählt wird ahne ich was da abgeht. Soweit ich es ergoogeln kann ist nicht 1 engagiertes Mitglied unter 60 da im Vorstand? Ihr glaubt doch nicht, dass es keine geeigneten Kanidaten bei so vielen Ortsgruppen gäbe. Warum tritt denn keiner der Rallybegeisterten mal an um zumindest nach Außen ein Signal zu setzen und eine Verjüngung zumindest in kleinen Schritten zu wagen?Ich fürchte die alten Recken werden auch in Zukunft dort gegenüber der Öffentlichkeit angebliche "Camperinteressen" vertreten und dabei den Trend der Zeit weiterhin konsequent ignorieren.(siehe Thema Wohnmobil, Womobilstellplätze, Qualität und Ausstattung der CP). Im Allgäu hat ein mutiger CP-Betreiber den Trend der Zeit erkannt und seinen CP in einen SP umgewandelt. Könnt ihr euch vom DCC so eine Maßnahme mit einen DCC-Platz vorstellen? Sorry, ich möchte nicht wieder meine Beispiele der letzten Postings wiederholen, ihr wisst was ich meine. Alles wäre aber okay wenn der Laden innovativ und mit der Zeit gehen würde und nicht ignorant den Stil der 70er pflegt. Hat man einen eingefahrenen Vorstand ändern sich diese Leute meist nicht mehr und damit auch nicht der Verein. Positiv sind aber immer die berühmten Ausnahmen die keine Angst vor Veränderungen haben und mutig auch neue Techniken annehmen und fördern. Nur sehe ich so etwas beim DCC auch nicht ansatzweise. Ich kenne einen Angelverein da waren beim Preisangeln bis vor ein paar Jahren noch elektronische Fangmelder an den Ruten verboten, der Vorstand kannte son Zeug nicht. Die alten Glöckchen taten doch schon immer gut ihren Dienst. Dies ist so ein Beispiel von falschen Traditionen. Geändert von BOWO (27.12.2011 um 18:46 Uhr) |
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu für den wertvollen Beitrag: | Daniel Düsentrieb (27.12.2011)
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Registriert seit: 04.09.2011 Ort: Köln Alter: 47
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Ich sage ja nicht das es leicht sein wird etwas zu erreichen. Für solche Sachen braucht man einen sehr langen Atem. Sowas dauert oft viele Jahre. Ich habe schon Mitgliederversammlungen (eines kleineren Vereins) erlebt wo der Wirt panikartig die Bestecke vom Tisch genommen hat weil alles eskalierte. Grüppchenbildung, Grabenkämpfe, Tricks und Gemauschel bis hin zu "vergessenen" Einladungen zur Jahreshauptversammlung habe ich auch schon erlebt. Man darf sich halt nicht beeindrucken lassen. Mir (als außenstehendem) stellt sich die Frage wieviel Einfluss die Ortsgruppen im DCC haben. Stichwort "Revolution von der Basis". Und ansonsten bliebe noch der Weg einen neuen "anderen" Dachverband der "modernen Camper" außerhalb von DCC und ADAC ins Leben zu rufen. Auch das würde, bis der richtige Einfluss da wäre, viele Jahre und viel harte Arbeit brauchen. Das ganze könnte z.B. den Weg über ein Internetforum gehen. Es müssten sich halt Leute zusammenfinden die Veränderungen wirklich wollen. Ein eigener Campingführer ist z.B. gar nicht unbedingt notwendig. Wenn ich an Datenbanken wie camping.info denke finde ich die weitaus zeitgemäßer. Man müsste so eine Datenbank nur noch um einen redaktionellen Teil erweitern. Dann noch einen Teil für Wohnmobilstellplätze und schon wäre es fast perfekt.
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Registriert seit: 09.10.2010 Ort: Dresden
Beiträge: 89
Wohnwagen: Fendt 540 TG Bj 09 |
Hi, man kann halt nicht davon ausgehen, dass jede Erscheinung rund ums Campen auch auf jeden Einzelnen zugeschnitten sein muss, nur weil man selber gern diese Reiseformen betreibt. Wenn man mit dem Gebotenen doch eine größere Anzahl Zufriedene erreicht, ist es schön, wenn nicht, wird/muss man was ändern. Ich mag aber nicht beurteilen, wann dieser Zeitpunkt gekommen ist. Ich persönlich brauche kein Club...und nutze da eher die elektronischen Medien, organisiertes Miteinander widerspricht auch meiner eigenen Auffassung von Freizeitgestalltung. | ||||||||||||||
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